
ergnot - Kapitel 11
erweil sitzt der Graf oben in seiner Jagdhütte und brütet vor sich hin. Hat den Kopf in die Hände gestützt und schaut ins glimmende Ofenloch. Ein paar Stunden lang. Längst hockt die schwarze Nacht über der Hütte und vor den Fenstern wispert der Herbstwind. Der Graf macht kein Licht - er schaut in die knisternde Glut und denkt nach. "Die zwei Böck muss man auseinander sperren. Und wenn einer unbedingt schiessen will, dann muss man ihn halt lassen".
o ist es gekommen, dass der Toni in das Hunsfeld'sche Jagdrevier in der Eisenerzer Gegend gekommen ist. Und im Johnsbacher Revier ist ein neuer Jagdaufseher: Der Engelbert Hochkogler!
eit sie die alte Karolin auf den Admonter Friedhof getragen haben, ist es kein Leben und kein Hausen mehr am Sonnlehen. Fast alle die alten Dienstleut haben verlegen und unsicher den Dienst gekündigt, weil alles drunter und drüber geht, seit der Karo nicht mehr bellt.
ie Lore ist eigensinnig und launenhaft und mit dem Sonnlechner ists nicht zum Schaffen. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen, die neuen Dienstboten spüren von Anfang an, dass die leitende Hand fehlt und jeder tut, was ihm beliebt. Und mit der rechthaberischen, zänkischen Lore ist kein Auskommen. Langsam kommt sie in die Jahre, wo sie eigentlich längst unter der Haube sein müsst.
ber die Burschen holen sie nur zum Tanzen - zum Heiraten holt sie keiner. Der Kaltweiner, mit dem sie versprochen ist, lässt sich Zeit. Der Hof ist ihm sicher - und die Lore? Ein Viehhändler kommt weit herum. Er kennt die ganzen Mädel im Umkreis. Sind viele drunter, die schön sind. Genau so schön wie die Lore - nein, dem Kaltweiner eilt es durchaus nicht mehr mit dem Heiraten...
n der Lore brodelt der gekränkte Stolz, glimmt die Angst vor dem Ungewissen - und sie lässt alle ihre schlechte Laune am Gesinde aus.
ie Vroni hat am längsten ausgehalten. Still und geduldig hat sie ihre Arbeit getan. Aber die Zänkereien im Hause wurden immer unerträglicher. Da hat sie ebenso still ihr Bündel gepackt und ist fortgegangen.
ie Trefflingerhube ist einsam, ziemlich hoch oben. Ein kleiner, versteckter Winkel mitten im Fichtenwald zwischen Admont und Johnsbach. Hart an der Hunsfeldschen Reviergrenze. Aber was weiss die stille, scheue Vroni von Jagdrevieren? Sie weiss nicht einmal was vom Engl. Obwohl sie immer noch vor der schmerzhaften Mutter ein Lichterl brennen lässt und dabei betet: "Beschütz' ihn..."
em gräflichen Jagdaufseher ist keine Almhütte, keine Huben unbekannt. Sind nicht viele in der Gegend, wo er nicht schon genächtigt und der Sennin seine Treu geschworen hätt. Und wie im Wirtshaus einmal wer sagt, der Trefflinger hat a neuche Schwoa'rin auf seiner Huben, schaut der Engl auf und denkt sich: muss i mir anschaun.
as ist zeitig im Frühjahr gewesen. Die Huben vom Trefflinger ist weit vom Schuss. Bis man da hinauf kommt, muss man an einer Reihe einschichtiger Höfe und Keuschen vorbei, an den Heimalmen der Johnsbacher Bauern. Und überall gibts feste, junge Weiberleut. Da kommt einer wie der Engl nicht so ohne weiteres dran vorbei. So blüht schon der Almrausch, wie er nun doch einmal vom Revier hinüberwechselt auf die Huben.
akerlot, ist's da sauber beinand!
Das schmale Weglein vor dem hölzernen Bau ist gekehrt, nicht das kleinste ästchen oder Holzbröcklein liegt da herum. Die kleinen Fenster sind so voller Gerank und Blüten, dass man schier nicht hineinschauen kann. Der Engl pfeift durch die Zähne, schnalzt mit der Zunge und steht schon in der Hüttentür: Guten Abend, Hubenmoarin!
r kann nicht viel sehen, es ist schon dämmrig. Nur das Geräusch zögernder Schritte ist zu vernehmen - und dann fällt irgendwas klirrend zu Boden.
Langsam gewöhnt sich das Auge an das Halbhelle, kann rauchgebeizte Wände, die Herdstelle, Tisch und Bank und ein altmodisches Bettgestell mit einer hohen, blaugewürfelten Tuchent erkennen. Und ein schmales, sommersprossiges Gesicht, in dem staunender Schrecken zittert. Der Engl macht ein langes, dummes Gesicht. "Ja Vronerl - wie kommst denn du da her?"
as Mädchen hört die Enttäuschung in seiner Stimme nicht. Zu sehr klopft das Herz. Kaum dass sie einen kleinen Willkommgruss stammeln kann. Sie beugt sich nieder auf den Boden, klaubt die Scherben einer Schüssel zusammen.
erweil fasst sie sich wenigstens so weit, dass sie nach dem woher und wohin fragen kann - es ist schon besser, wenn man das Gesicht abwenden und sich mit irgendwas beschäftigen kann. Der Engl steht noch immer in der Tür; am liebsten möcht er gleich wieder gehen.
ber schliesslich - ganz umsonst will er den weiten Weg da herauf doch nicht gemacht haben und wenn ihm die Vroni auch nicht mehr bedeutet, wie eins ihrer braunscheckigen Kalbeln - einen Sterz und eine Schüssel Milch soll ihm der Hatscher hier herauf wenigstens einbringen.
o hockt er sich halt auf die Bank hinter dem Tisch und schaut in der Hütte herum. Ober ihm, im Eck, brennt das rote öllichterl vor der Gottesmutter.
"Sauber hast es da," meint er, nur um etwas zu sagen. Und dann unvermittelt: "Was ist's mit-" der Lore, wollte er sagen, aber jählings fällts ihm ein, wie er bei der Vroni in der Futterkammer hockte, sein Gesicht in ihre Hände legte - nein, er bringt den Namen einfach nicht über die Lippen. "- mit dem Sonnlehen?" fragt er drum."Ja mein -" die Vroni macht ein bekümmertes Gesicht und eine Handbewegung, die alles sagt. Und wieder möcht der Engl fragen nach der Lore - ob sie ihren Viehhändler wohl geheiratet hat - aber... "Ist wohl längst der Herr Schwiegersohn am Hof, gel?" fragt er möglichst unbefangen. Und lauert doch nach der Vroni hin, was die wohl nun antworten wird. Die hats mit einemmal furchtbar eilig - murmelt "mhm" und legt neues Holz auf die Glut, dass die Flammen aufprasseln und der Vroni ihr Gesicht glührot wird bis zu den Ohren. Himmelmutter, betet sie im Herzen, tu mir's verzeihn, es ist eine Lug. Aber er soll doch nicht wieder mit der Lore anfangen - die bringt ihm so und so kein Glück und ich... ich hab ihn soviel gern...
ilig beginnt sie herum zu gehen, hängt die Schmalzpfann über das Feuer, schlägt ein paar Eier in die Schüssel, rührt Milch, Mehl und Salz hinein und redet hastig und atemlos, ohne auf ihn hin zu schauen.
edet von ihrem Vieh, von der Arbeit, vom Wetter - möchte die ganze gemeinsame Vergangenheit auslöschen, das Sonnlehen und die Lore - es soll sein, als sei sie immer schon dagewesen auf der Huben und er halt eben ein Jäger...
er Engl hört kaum, was sie erzählt. Nur das "mhm" hat er gehört. Irgendwie ist es eine Enttäuschung und eine Erleichterung zugleich. Lore - das Spiel ist aus. Du bist die Frau auf dem Sonnlehen und ich dem Grafen Hunsfeld sein Jäger. Wir sind uns nie begegnet.
u hast sie bestimmt schon lang vergessen, die warmen Sommernächte im duftenden Bergheu... auch den Striemen in meinem Gesicht, den mir die Peitsche deines Vaters schlug - auch den Kirtatanz in Admont, wo du mich vor allen Leuten als ehrlosen Schuft hingestellt hast... aber ich? Ich kann das nicht vergessen... Und alle die Mädchen, mit denen ich seither mein Spiel getrieben hab - ach, ich weiss ja nicht einmal, wie sie aussehen... sie haben alle rote Haare und dein Gesicht, Lore... Und wenn sie weinen, weil ich ihnen untreu bin, weil ich sie auslache, wenn sie es ernst meinen - dann weinst du wegen mir, Lore, und das ist gut so - weinen sollst du, vor Herzweh sollst du nicht essen, nicht schlafen können und keine Ruhe finden - und ich lach nur dazu, Lore... lache, wie du gelacht hast und es tut nicht ein bissl mehr weh in der Brust, nicht ein bissl, Lore...
ie Vroni stellt den duftenden Schmarrn zu einem gelben Berg aufgetürmt und mit Zucker bestreut, vor den Engl auf den Tisch, schüttet heisse Milch in eine Schüssel und legt den Löffel dazu. "G'segn dirs Gott, Engl" sagt sie dabei.
Der Engl macht sich über den Schmarrnberg her, schlürft die Milch. Die Vroni putzt eifrig den Zylinder der öllampe. Draussen wird es finster. In der Ferne brodelt ein Gewitter. Wie das letzte Bröserl vom Teller gelöffelt ist, streicht sich der Engl zufrieden den Schnurrbart, spreitzt die Beine weit von sich und zündet seine Pfeife an.
llmählich weicht die Befangenheit, sie reden von dem und jenem. Schliesslich meint der Engl: "Na, Vronerl, derf i am Heustadl schlafen heut nacht, i möcht nimmer obihatschen bei der Finstern..."
a liegt er nun in einem riesigen Heuhaufen und denkt allerhand wunderliches Zeug. Er kennt sich selber nimmer - rennt da herauf, die neue Sennin "anschaun", findet die Vroni vor und liegt nun allein im Heu... es fällt ihm nicht einmal ein, einfach wieder hinunter zu steigen über die Leitern, die Hüttentür aufmachen und der Vroni ein paar so dumme Sachen sagen, vom Gernhaben und Treubleiben und einfach zu ihr ins Bett steigen, wie er das bei den andern macht. Er kennt sich mit sich selber nimmer recht aus. Irgendwie ist er froh und ruhig wie schon lange nicht. Und er weiss heut schon, er wird öfter heraufkommen zu ihr; der Schmarrn war gut und unter dem roten Muttergotteslichterl ists gut sitzen. So müsste es sein, wenn man ein Daheim hätt...
nter der blaugewürfelten Tuchent faltet die Vronerl die Hände und schaut in die schwarze Nacht. Aber sie betet nicht - Tränen kugeln über ihre Wangen, tropfen auf den Polster. Vor lauter Freud...
en Sommer schauen sich die Senninnen die Augen umsonst nach dem Engl aus. Auch im Donnerwirtshaus ist er seltener. Er geht im Revier herum, kraxelt wieder viel in die Berge und bleibt bei Schlechtwetter sogar daheim in der Jagdhütte - warum, weiss er selber nicht.
ie Dirndln freuen ihn nimmer so. Und ziemlich oft geht er auf die Trefflinger-Huben. Die Vronerl bemuttert ihn, flickt seine Joppen und stopft seine Socken. Und das Schmarrnkochen kann sie sakrisch gut!
em sonnenhellen Gebirgssommer folgt ein milder, aber schneereicher Winter. Schon reicht der Schnee beim Engl seiner Behausung bis zu den Fenstersimsen und immer noch schneit es in weichen, grossen Flocken. Der Engl hat sich im Herbst einen grösseren Vorrat an Lebensmitteln heraufgeschafft und man sieht ihn in Johnsbach jetzt ganz selten. Er hat reichlich zu tun, zu allen Futterstellen im Revier zu kommen, damit das Wild bei dem hohen Schnee nicht verhungert. Teils auf Bretteln, teils auf Schneereifen ist er den ganzen Tag unterwegs und füllt die Futterkrippen mit Heu, streut Kastanien aus und legt ölkuchen in die Kästen.
ei den Rehfütterungen wird er immer schon erwartet. Ein ganzes Rudel Rehe umdrängt ihn und ein junges Böcklein nimmt ihm sogar die Kastanien von der flachen Hand weg. Die andern schauen ihn mit ihren braunen Augen klug und ohne Scheu an.
ie Hirsche sehen ihm wohl aus einiger Entfernung zu und warten, bis er wieder zwischen den Stämmen verschwindet. Auch die Gemsen sind aus dem Steinkar herunter in die Niederungen gekommen - aber sie bleiben scheu und kommen erst an die Futterplätze, wenn der Engl ein gutes Stück fort ist.
Der sitzt oft lange bei den Rehfütterungen und spricht mit den Tieren. "Xandl," sagt er zu dem jungen Böcklein, "was meinst, Xandl - soll i nit doch wieder einmal obi schaun auf Johnsbach?"
"Hau-hau" sagt der Rehbock und stampft mit dem Vorderlauf, dass die Schneebatzen fliegen.
"Recht hast, Xandl - alsdann geh i obi. Trink a Vierterl und schau amal nach, was d'Mirl tuat. D' Lina han i a schon lang nimmer g'sehgn und die Kathl und die Franzi. Aber weisst, Xandl - mit die Mentscher, mit die Mentscher... es is nix damit!"
"Hau-hau!" macht der Xandl wieder.
"Gel?" lacht der Engl, "mirk dirs: fang dir lieber gar nix an mit di Weiberleut... san hautschlecht und derfst koaner traun - bleib nur schön bei deiner Muatter, Xandl, des is allweil 's Gscheitest!"
nd wie er da von der Mutter redet, denkt er an die Vroni. Aber die Trefflingerhuben ist jetzt wohl eingeschneit und verlassen.
in paar mal ist er unten gewesen in Johnsbach, aber dann hat er doch zu seinem Rehböckl gemeint: "Is nix mit di Mentscher" und hat hinübergeschaut in die Richtung, wo dem Trefflinger seine Huben ist...
ber der Schnee liegt hoch und der Weg zur Huben ist weit. Manchmal geistert wohl in der Nacht der Lore lachendes Gesicht um ihn - spielerisch, lockend... aber beim näheren Hinschauen wird es verschwommen und fremd. Es tut nicht wohl und nicht weh. öfter einmal kommts vor, dass er in der Vroni ihrem Kammerl sitzt und über ihm brennt ein rotes Lichtl. Und beim Tisch sitzt die Vronerl und flickt. In ihm ist kein Wünschen und kein Begehren, kein Lieben und kein Hassen. Es ist alles still geworden.
as ist so seltsam gut, dass ihm vorkommt, er muss sich wie ein kleiner Bub vor ihr auf den niederen Schemel hocken und seinen Kopf auf ihre Knie legen. Und "Mutterl" sagen dabei... Aber immer, wenn er näher hinrücken will zu ihr, löst sich alles in Nebel auf - Nebel, aus dem sich langsam die Gegenstände seiner Kammer in der Jagdhütte herausschälen...
Das eiserne öferl, vor dem unordentlich Holzscheite und nasse Schuhe durcheinander liegen - am Tisch ist noch ein vertrockneter Kanten Brot und eine abgeschabte Speckschwarte... durch die niederen Fenster schaut das matte Schneelicht.
Dann wird es Tag und die Träume von der Vroni sind wieder vergessen.
uch der längste Winter hat einmal ein Ende. Wenn er sich erst auch noch so sehr wehrt - wenn er auch immer wieder schwere Schneewolken vor die Sonne türmt - eines Tages springt der junge Föhn von den Bergen herunter, wirbelt die dunklen Vorhänge von der Sonne weg und bläst auf die Schneedecke, dass sie rissig und löcherig wird. Da schiessen die Schneewasser glucksend und sprudelnd aus dem Steinkar herunter und der kleine Almbach tut gar mächtig und geschwollen.
ie Finken schlagen, die Birken und Lärchen bekommen hauchfeine, grünschimmernde Schleiergewänder und in den Weidenbüschen glänzen die silbernen Kätzchen.
m diese Zeit geht der Engl mit seinem Grafen auf den Hahn. Kann sich diesmal gar nicht trennen von seinem Revier, der Hunsfeld. Aber dann kommt halt doch auch der Tag, wo er wieder zurück in die Wienerstadt fahren muss, zum Kaiser. Am Abend vor dem endgültigen Reisetag sitzen sie nochmal mitsammen auf der Bank vor der Jagdhütte, schauen in die grünleuchtende Gegend und dann und wann tut der Graf zwischen zwei Zügen aus der dicken Zigarre einen wohligen Schnaufer.
uf der Sonnseite schiessen die Frühlingsblümlein schon bürstendick aus dem Boden; die Alpenglöcklein und die blauen Bergprimeln, Schusternagerl und dunkelglühende Sennachbüsche. Der Engl hat schon goldgelbe Gamsveiglein und duftende Steinröserl auf seinem Hut.
"Eigentlich, mein lieber Engelbert, möcht ich du sein."
sagt der Graf in das Abendschweigen hinein.
Der Engl kann das zwar nicht recht begreifen, aber er nickt gedankenvoll vor sich hin. "Mhm."
"Und weisst, was ich tät, wenn ich du wär?"
Der Graf rückt näher zum Engl hin.
"Ich tät meinem Grafen sagen, die Jagdhütten da ist ein schönes Platzl. Die gehört nur richtig eingerichtet, dass ein junges Weib da wirtschaften und hausen kann. Und wenn du der Graf wärst, tätest wahrscheinlich schmunzeln und die Hütten aussen und innen so fein herrichten lassen, dass das schönste Dirndl vom Ennstal gern Jägerin werden möcht. Und dann, wenn ich du wär, tät ich mir die aussuchen, die da am besten hereinpasst - so ein Bergblümerl, ein junges, und nachher..." er schnippt mit den Fingern und lacht."Mhm." sagt der Engl wieder und muss frei ein wenig lachen. Er hat grad gsehn, wie die Vroni da herumwirtschaftet, weisse Vorhäng an die Fenster tut, aus denen eine Flut roter Pelargonien, Fuchsien und wie das Zeug alles heisst, herausblüht.
"Weisst dir schon eine?" will der Graf wissen.
Der Engl wird ein bissl verlegen - eine??
Er braucherts nur sagen, die Mirl, die Kathl, die Lina, die Franzi - jede tät wohl gern Jägerin werden...
Aber wenn der Graf meint, sie soll ausschauen, wie ein Bergblümerl - welche sollt' man denn da nehmen?
Wenns beim Tanz ihre rauschenden, seidenen Kittl anhaben, die gefransten Schultertüchel über dem Mieder - ja, dann möcht man meinen, es sind liebe, unschuldige Blümel.
Aber wenn's dann eifersüchtig und zänkisch werden - o mein, dann sind's lauter schiache, spitzige Disteln und beissende Brennesselstauden.......
er Graf schaut immer noch schmunzelnd in des Engl verlegenes Gesicht. Dann klopft er ihm freundschaftlich auf die Schulter: "Lass es mich halt rechtzeitig wissen..."
Fortsetzung Kapitel 12!