m Fensterbankl huckt sie hin.
I schau und roat so in mein Sinn:
Du weißer Stern, wo kimmst denn her?
Bist s'kleanste Kind van großn Meer?
Woarst Silbertropfn in da Früah
ols Tau auf oana Opflbliah?
Woarst ols a solzigs Tröpferl Schwitz
vagossn in da Summahitz?
Die erste Tränen va an Kind?
Va Muatteraugn, vor Sorgn holb blind?
Woarst goar a Tropfn, bluatirot,
vaspritzt in Kriag und Gwissnsnot?
Es konn nit sein, daß eppa goar
a trüaber Sumpf dei Hoamat woar!
"Bin Schwitz und Bluat und Tränen gwest.
Doh schau - des bleibt sih gleich auf d'Leßt.
Tiaf obigstiegn, hoch aufigfoahrn,
in Hitz und Kältn rein gmocht worn,
bis ma va Schuld und Not und Sünd
und olln, wos woar, koa Spur mehr find -
nix wia an reinen, weißn Stern.
Amol wirds ah mit dir so wern."